Zerbrechlichkeit

Zerbrechlichkeit

Da es mit meinen neuen Liedern noch länger dauern wird, poste ich jetzt eine meiner Demos. Das Lied ist Konstantin Wecker gewidmet und spielt auf seinen Text „Es lebe die Zerbrechlichkeit“ sowie auf Texte von Hesse und Novalis an.

Das Video zum Take ist auf Instagram @ellakonga

Text:

Der Weg geht
von der lichten in die dunkle Welt,
der Vogel kämpft sich aus dem Ei.
Wenn ich im Radio Parolen hör
denk ich an Lotte und Stefan Zweig.
Wer hat den eignen Schatten überlebt?
Die Visionäre graben sich ein Loch.
Adorno meint, nach Auschwitz gäbe es keine Gedichte mehr
und es gibt sie doch.

Das Leben reißt so tiefe Wunden,
noch viele kommen mit der Zeit,
lass mich nicht daran verrohen,
ich will wie du zerbrechlich sein.

Wenn sich dann wieder Licht und Schatten
zu einer neuen Welt entfachen
und unsre Herzen wieder lachen,
dann fliegt vor einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.

Es lebe die Zerbrechlichkeit,
Stärke macht mir Angst,
sie hat in der Vergangenheit
so viel Leid gebracht.
Es lebe die Zerbrechlichkeit,
Stärke macht mir Angst,
es braucht Mut, um stark zu sein,
mehr noch, damit du in einer Welt aus Stein
zerbrechen kannst.

Das Leben reißt so tiefe Wunden,
noch viele kommen mit der Zeit,
lass mich nicht daran verrohen,
ich will wie du zerbrechlich sein.

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